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Ostfeld Update Nr. 17 vom 7. März 2022

Hallo zusammen!

Seit dem letzten Update ist die Welt eine andere.

Gleichwohl bleiben uns Themen weiter erhalten, ganz vorne der Klimawandel und seine Auswirkungen auf uns alle. Selbst wenn der irre Despot aus dem Kreml, wie auch immer, seinen Frieden (!) findet, wird die Klimakatastrophe keine Pause machen.

Also fange ich meine heutigen Themenkatalog damit an:

Überlagert durch schreckliche Ereignisse in der Ukraine am 24. Februar 2022 ist der am 28. Februar 2022 veröffentlichte IPCC-Bericht des Weltklimarats (genauer: Bericht der zweiten Arbeitsgruppe des sechsten Sachstandsberichts) im Mediengewitter untergegangen. Darin zusammengefasst: Erkenntnisse aus umfangreicher weltweiter Forschung zu den Folgen der Erderhitzung und dem Stand der Anpassung an die Klimakrise.

Wer sich erst mal grundlegend mit dem IPCC beschäftigen möchte, kann den von mir empfohlenen Beitrag lesen, eine, wie ich finde, gute Aufarbeitung, die ein belastbares Grundlagenwissen vermittelt. Wie gesagt: Das Thema bleibt uns erhalten. Hier nochmal der Link: https://www.moment.at/story/uno-klimabericht-weltklimarat-ipcc

Kommen wir zur Regionalversammlung. In der Sitzung vom Freitag, dem 4. März 2022 gab es – leider – keine Überraschung. Wie im EXTRABLATT dieses Updates vom 22. Februar 2022 gemutmaßt, wurde der (nochmals angefügte) gemeinsame Änderungsantrag von CDU und SPD beschlossen. Trotz des Offenen Briefes des Bündnisses Stadtklima.

Die (gelungene) journalistische Aufarbeitung von Wolfgang Wenzel ist hier zu lesen.

Die Geschichte der Klimaanalyse in der Regionalversammlung geht weiter! Bleiben Sie dran!

Die Methodik zur Klimaanalyse wurde öffentlich vorgestellt (siehe Anlage), die Analyse selbst ist noch „intern“. Noch. Wir dürfen alle weiterhin gespannt sein. Auch auf die Versuche der Fraktion „Es soll alles so bleiben wie es ist – nur noch mehr Bauen!“, die wissenschaftlichen Ergebnisse zur Klimakatastrophe wegzuquatschen.

Jedenfalls hat die RVS den Schwarzen Peter zum Ostfeld wieder an die LH Wiesbaden geflankt.

Wozu braucht man noch gleich eine Regionalplanung, wenn die Kommunen sowieso nach eigenen Vorstellungen Flächen im eigenen Sprengel qualifizieren können?!

Was gibt’s neues zum Westfeld: Während von offizieller Seite versucht wird, das Thema in der öffentlichen Diskussion kleinzuhalten, geht das Bündnis Stadtklima nach vorne: in einer Presseerklärung heißt es klipp und klar:

„Es ist darum höchste Zeit, eine breite gesellschaftliche Diskussion anzustoßen, ob das „Westfeld“ überhaupt für irgendein Bauvorhaben geeignet ist. Nach allen öffentlich zugänglichen Informationen ist das in diesem Gebiet, das vor allem für Gartenbau, Landwirtschaft und von Kleingärtnern genutzt wird, keineswegs der Fall!“

Zum Nachlesen: http://www.buendnis-stadtklima.de/2022/03/03/westfeld-hat-unverzichtbare-bedeutung-fuer-wiesbadener-stadtklima/

Die „kleine Schwester des Ostfelds“ kommt immer stärker in den Fokus.

Wobei wir beim letzten Thema für heute wären: welchen Wohnungsbedarf gibt’s eigentlich wirklich in Wiesbaden?!

Im Update vom 19. Februar 2022 hatte ich das sehr dezidierte und fachlich starke „Hintergrundpapier“ von BUND und HGON zum Wohnungsbedarf und der Notwendigkeit des Baugebiets Ostfeld verteilt. Die Frankfurter Rundschau und der Wiesbadener Kurier haben das aufgegriffen und veröffentlicht (siehe unten bzw. Anlage) – die Wiesbadener Projektverantwortlichen schweigen beredt. Keine Stellungnahme. Keine Gegendarstellung. Warum? Keine Argumente mehr?

Das in aller Kürze für heute – Teilen hilft.

Friedvolle Grüße
Ronny Maritzen

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